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Paulinarium in Ludeschberg


Paulinarium ist ein nach der Betreiberin und Seele dieses Ortes benanntes Seminarhaus, das als Ergänzung zum bestehenden Raumangebot in ein 350 Jahre altes Stallgebäude eingefügt wurde. Mit einem hohen Maß an Eigenleistung wurde, teils aus Abbruchmaterial (Holz und Stein), überwiegende aber aus Glas eine neue Klimahülle geschaffen, die als Raumkörper frei innerhalb der historischen Außenwände liegt.

Das alte Strickwerk bildet einen teils durchlässigen, teils geschlossenen Filter von beeindruckender atmosphärischer Wirksamkeit. Im Zusammenspiel entwickeln die (alten) Holzelemente, die filigranen (neuen) Gläser und der massive Theken- Heizblock aus Lehm eine unverwechselbare kompositorische Einheit. Hier ist nichts vorgefertigt. Alles ist akribische Maßarbeit mit großem Zeiteinsatz und Tüftlertum, wie es nur mit einer engagierten Zimmerei und viel Eigenleistung möglich ist.

In Summe ist hier ein magischer Ort entstanden, der das Land erschließt, Aufenthalte unvergessen macht und Holz als Bühne und Rahmen für ein „gutes Leben“ versteht.

Auszug Jurybegründung Vlbg. Holzbaupreis 2009

STANDORT: Ludescherberg
BAUHERR: Pauline + Reinhard Burtscher
NUTZUNG: Seminarhaus
STATUS: Realisierung, Fertigstellung 12/2007
LEISTUNGEN: GESAMTPLANUNG
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE: 140m²
AUSZEICHNUNGEN: Vlbg. Holzbaupreis 2009
PRESSE: Fassaden aus Holz: Holzforschung Austria 2010, Weiterbauen am Land: Christoph Hölz, Archiv für Baukunst Innsbruck

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