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Haus Wucher in Raggal


Mittels Verzicht auf urbane Elemente und Ausdrucksformen – insbesondere in der Außenraum- und Umgebungsgestaltung – liegt der Hauskörper so selbstverständlich im Landschaftsraum, wie eine der alten Almwirtschaften. Die Almwiesen schließen nahtlos an den Sockel an. Vorbereich (beim Eingang) und talseitiger Freisitz sind in die simple Gebäudekontur eingeschlossen. Die von rohen Viertelrundhözern filterartig verkleideten Stirnseiten verstärken mit dem Schindeldach die Rustikalität des Eindrucks. Dieser wird jedoch klug kontrastiert: (moderne) liegende Fensterbänder, Sichtschlitze, Eckverglasung und Solarkollektoren zeigen im Verein mit dem Innenausbau (sichtbares Kreuzlagenholz), dass auf zeitgemäßen Wohnkomfort auch beim Verweis auf alpine Tradition nicht verzichtet werden muss.

Holzbau wird hier zum Vehikel historischer Kontinuität: respektvoll gegenüber der (Haus-)Landschaft, der Vergangenheit und Gegenwart.

Auszug aus Jurybegründung Vlbg. Holzbaupreis 2009

STANDORT: Raggal
BAUHERR: Christian Wucher
NUTZUNG: Wohnhaus
STATUS: Realisierung, Fertigstellung 12/2006
LEISTUNGEN: Gesamtplanung
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE: 150m²
AUSZEICHNUNGEN: Vlbg. Holzbaupreis 2009 , Nominierung das beste Haus 2009
PRESSE: Plakatserie 2013 internationale Werbekampagne der Österreich Werbung
Coverbild der Imagebroschüre „schöne Solaranlagen“ Energieinstitut Vlbg + VAI
Luxury Estate: Artikel über alpines Bauen, diePresse 201

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